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Gedichte Ecke:
Meine Poesie, voll Legasthenie...garantiert.
Hier schreibe ich einfach alles Mögliche zusammen, was mir in den Kopf kommt, was ich mir merken möchte, oder was ich sonst gut finde.


10.11.2018  Facebook Kommentar von mir
Beinah verloren geht der Sinn des Lebens
drückt "Mann" wiederholt vergebens
die Tasten der "Remote Control"
schon wieder sind die Batterien nicht voll.
Doch zur Stille
brauchts keine Brille.
oder dem Hörbuch lauschen,
oder dem weißen Rauschen,
aus TV und Radio,
oder brabbeln, nuscheln
oder mit dem Weibe kuscheln.


Lisa Weichart
Der Mann ab 50 ist empfindlich,
man sollte ihn nicht stören.
Sein Schlaftrieb scheint unüberwindlich,
nichts kann ihn mehr betören
als Essen und Television
dazu viel Ruhe, schrieb ich schon.

Er ist in seinem Sinn gefestigt,
sein Scharfsinn unbeschreiblich,
und wird er nicht zu oft belästigt,
fühlt frau sich länger weiblich.
Tipp: Selbst bei viel Gefühl
seht ab von Haargewühl!

Der Mann ab 50 ist so weise,
dass seine Klugheit blendet.
Der Fernseher läuft laut, nicht leise,
was oftmals böse endet,
weil Werbeblogs ihn sehr erregen,
immerhin diese - welch ein Segen!



Christof Ermer Fácebook
30. Juni · Regensburg ·
Schreib ich spontan mal ein Gedicht, kann es sein, es reimt sich nicht.
Und reimt es sich dann doch beim Lesen , war 'spontan' schon lang gewesen.
Mit Neid schau ich auf meinem Kästner. Der schüttelte die Reime nur so raus.
Meine sind mehr Schüttelreime, im Kästner Klangvergleich ein Graus.
(C. Ermer)







Urahne, Großmutter, Mutter und Kind
In dumpfer Stube beisammen sind.
Es sind beisammen in dumpfer Stube

Urahne, Großmutter, Mutter und Bube.
Wer ist beisammen? Jetzt wissen wir's schon:
Urahne, Großmutter, Mutter und Sohn.
Plötzlich kracht's, der Blitz schlägt ein,
Der Urahne hört was und sagt: "Herein",
Die dumpfe Stube entflammt und verglimmt
Mit Urhammel, Großbutter, Butter und Zimt.




Von
Dieter Mühlbauer bekommen...

Wie geht's in der verkehrten Welt?
Da wird der Tisch auf den Teller gestellt,
der Hahn legt die Eier, die Henne kräht,
der Garten wird in die Blumen gesät.
Da wäscht der Strumpf das Mädchen rein,
an den Hühnern wärmt sich der Sonnenschein,
das Nest sich auf die Tauben setzt,
und das Schaf wird auf den Hund gehetzt.



Sehr schön und wichtig.--> Worte des Dalai Lama zur Jahrtausenwende

Als dasTelefon nicht klingelte, wusste ich, dass Du es bist.  ( Okt. 20008 )

Religionen sind strukturbedingt antidemokratisch, frauenfeindlich und damit grundgesetztwidrig. "Sie sind das Übel dieser Welt und gehören verboten" ! Dazu kommt, daß die sogenannten Relgionsvorstände, Priester, Bischöfe, Imame oder sonstiges Gesindel sich auf Kosten der Bevölkerung durchfüttern und versorgen Läßt. Man nennt dies Schmarotzer. Und das mit einem windigen Versprehenm, besonders gute Kontakte zu einem höheren Wesen zu haben. Lächerlich.
Blut Blut Räuber saufen Blut
Raub und Mord und Überfall sind gut
Hoch vom Galgen klingt es hoch vom Galgen klingt es
Raub und Mord und Überfall sind gut
http://www.youtube.com/watch?v=lbf1pGhpL4g


Gerne der Zeiten gedenk ich,

da alle Glieder gelenkig -
bis auf eins.
Doch die Zeiten sind vorüber,
steif geworden alle Glieder -
bis auf eins.
(Johann Wolfgang von Goethe)



Das Spritfass, der alte Brandweinschlauch
einst etwas wunderbares hat getan.
Als sein Lieb im Gotteshaus,
Ihr Haupt besprengte mit  geweihtem Wasser,
sprang Er,des Wässrigen geschworner Hasser,
hin zum Becken und trank es aus.
.......
Herrlich nicht?
Ist aber von Edmond Roustand ( Cyrano )


~2008
Es besteht Hoffnung.
Wie lange waren und sind wir schon nicht glücklich.
Weil wir was finden wollen, was nicht für einem bestimmt ist.
Weil wir was suchen, was uns nicht gut tut.
Weil wir ein Bild suchen, dass des Vaters, um dessen Liebe man kämpft.
Weil wir ein Bild suchen, dass der Mutter, um deren Liebe man kämpft.
Weil wir nicht erkennen wollen, das der Mensch, den man liebt, einen nicht liebt !
Weil wir nicht erkennen, wer mich lieben kann und möchte.
Weil wir halten wollen, wo der er Mensch, den man liebt, einen gar nicht hält. Weil er nicht liebt.
Ich hoffe auf die Weisheit, das „Wollen“ zu verlieren.
Ich hoffe auf die Weisheit, zu Erkennen was 'wirklich' ist.
3 Milliarden Frauen sehen nicht wie Supermodels aus. Nur einige 1000.
3 Milliarden Männer sehen nicht wie Supermodels aus. Nur einige 1000.
Welche Luxusgeschöpfe sind wir?
Jeder hat selbst die Wahl.
Und auch ich habe mich scheinbar dazu entschlossen einsam zu bleiben.
Weil ich die Schönste der schönen will.
Weil ich die Klügste der klugen will.
Weil ich die Herzlichste der herzlichen will.
Beachte, die Liebe hat immer zwei Personen!              
Und halten kann man nichts.
Und erobern, erkaufen auch nichts.
Denn Liebe bekommt man immer geschenkt.
Denn sie kommt von Herzen.
Jedoch, liebevoll sein, Freude und Güte schenken  kann man selbst jederzeit.!
Zu Anderen,...und zu sich.
der Dalai Lama sagte, bedenke, manchmal ist es ein grosses Glück nicht zu bekommen, was man möchte.
Etwas Demut vielleicht, das Näschen nicht ganz so hoch..
..birgt auch Chancen.
Ja, es besteht dennoch Hoffnung…..C.E.



Aber vielleicht  von Ingolf Raabe

Vielleicht mögen wir uns
Weil wir uns wenig kennen
Aber vielleicht
Weil wir uns viel fühlen 

Vielleicht sehnen wir einander
Weil wir nie berührt haben
Aber vielleicht
haben sanfte Stimmen es längst getan 

Vielleicht klopft unser Herz
Weil wir unsicher sind voreinander
Aber vielleicht
klopft es weil es klüger ist als wir selbst

vielleicht kann es geschehen
dass der Morgen ohne uns sein wird
Aber vielleicht
beginnt soeben ein Wir voller Tag

VielleichtVielleichtAber vielleicht
Aber vielleicht



Er weiß nicht, ob er sie liebt
Soll man sein Herz bestürmen «Herz, sprich lauter ! »
da es auf einmal leise mit uns spricht?
Einst sprach es laut zu uns. Das klang vertrauter.
Nun flüstert’s nur und man versteht es nicht.

Was will das Herz? Man denkt wenn es das wüßte,
dann wär es laut, damit man es versteht.
Dann riefe es, bis man ihm folgen müßte!
Was will das Herz, daß es so leise geht?

Das Allerschönste, was sich Kinder wünschen,
das wagt sich kaum aus ihrem Mund hervor.
Das Allerschönste, was sich Kinder wünschen,
das flüstern sie der Mutter bloß ins Ohr.

Ist so das Herz, daß es sich schämt zu rufen?
Will es das Schönste haben? Ruft es Nein?
Man soll den Mächten, die das Herz erschufen,
nicht dankbar sein.
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Ganz besonders feine Damen
Sie tragen die Büsten und Nasen
im gleichen Schritt und Tritt
und gehen so zart durch die Straßen,
als wären sie aus Biskuit.
Mit ihnen ist nicht zu spaßen.
Es ist, als trügen sie Vasen
und wüßten nur nicht, womit.

Sie scheinen sich stündlich zu baden
und sind nicht dünn und nicht dick.
Sie haben Beton in den Waden
und Halbgefrorenes im Blick.
Man hält sie für Feen auf Reisen,
doch kann man es nicht beweisen.
Der Gatte hat eine Fabrik.

Sie laufen auf heimlichen Schienen.
Man weicht ihnen besser aus.
Sie stecken die steifsten Mienen
wie Fahnenstangen heraus.
Man kann es ganz einfach nicht fassen,
daß sie sich beißen lassen,
in und außer dem Haus.

Man könnte sich denken, sie stiegen
mit Hüten und Mänteln ins Bett.
Und stünden im Schlaf, statt zu liegen.
Und schämten sich auf dem Klosett.
Man könnte sich denken, sie ließen
die Männer alle erschießen
und kniffen sie noch ins Skelett.

So schweben sie zwischen den Leuten
wie Königinnen nach Maß.
Doch hat das nichts zu bedeuten.
Sie sind ja gar nicht aus Glas!
Man kann sie, wie andere Frauen,
verführen, verstehn und verhauen.
Denn fein sind sie nur zum Spaß.



Nach einer Weile lernst u, den feinen Unterschied zwischen
eine Hand halten und eine Seele in Ketten legen;
und Du lernst
dass Liebe nicht gleich Besitz ist
und Gesellschaft nicht unbedingt Sicherheit bedeutet;
und Du beginnst zu lernen,
dass Küsse keine Verträge
und Geschenke keine Verspechungen sind,
und Du beginnst, Deine Fehler anzunehmen
mit dem Gleichmut eines Erwachsenen,
nicht mit dem Kummer eines Kindes;
Und Du lernst
all Deine Straßen auf Heute zu bauen,
da der Boden von Morgen sehr ungewiß für Pläne ist
und die Zukunft dazu neigt, Deine Wünsche nicht zu erfüllen.
Nach einer Weile lernst Du, dass sogar Sonnenschein verbrennt,
wenn Du zuviel davon verlangst.
So legst Du Deinen Garten an und bereitest Deinen eigenen
Boden für Dich, anstatt zu warten, bis Dir jemand Blumen bringt;
Und Du lernst, dass Du wirklich ertragen kannst,
dass Du wirklich stark bist,
und Du lernst, mit jedem Abschied!
( von Veronica A. Shoffstall)

24.102008. orginal:  
After a while
After a while you learn
the subtle difference between
holding a hand and chaining a soul
and you learn
that love doesn t mean leaning
and company doesn t always mean security.
And you begin to learn
that kisses aren t contracts
and presents aren t promises
and you begin to accept your defeats
with your head up and your eyes ahead
with the grace of woman, not the grief of a child
and you learn
to build all your roads on today
because tomorrow s ground is
too uncertain for plans
and futures have a way of falling down
in mid-flight.
After a while you learn
that even sunshine burns
if you get too much
so you plant your own garden
and decorate your own soul
instead of waiting for someone
to bring you flowers.
And you learn that you really can endure
you really are strong
you really do have worth
and you learn
and you learn
with every goodbye, you learn


Von Erich Fried    (zugefügt am 15.09.2008)
Was es ist
Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe


Die Liebe liebt das wandern,
so hat sie Gott gemacht.
Von Einem zu dem Anderen,
so hat sie Gott gemacht. (aus Schuberts Winterreise)



Wenn man das zierliche Näschen
von seiner liebsten Braut
durch ein Vergrösserungsgläschen
näher beschaut,
dann zeigen sich haarige Berge,
dass einem graut.
von Joachim Ringelnatz



Wenn die Liebe da ist
brauchst du Kraft
um sie zu erhalten.

Wenn die Liebe weg ist
brauchst du Kraft
um die Leere zu füllen.

Wenn du um anderer Liebe kämpfst
wenn du dich gegen deine Liebe wehrst
kostet dich das nicht
genau diese Kraft?


Erich Kästner:  http://www.jobstvogt.de/html/kastner.html

Der Kümmerer

Der Kümmerer ist zwar ein Mann,
doch seine Männlichkeit hält sich in Grenzen.

Er nimmt sich zwar der Frauen an,
doch andre Männer ziehn die Konsequenzen.
 
Der Kümmerer ist ein Subjekt,
das Frauen, wenn es sein muß, zwar bedichtet,
hingegen auf den Endeffekt
von vornherein und überhaupt verzichtet.

Er dient den Frauen ohne Lohn.
Er liebt die Frau en gros, er liebt summarisch.
Er liebt die Liebe mehr als die Person.
Er liebt, mit einem Worte, vegetarisch !

Er wiehert nicht. Er wird nicht wild.
Er hilft beim Einkauf, denn er ist ein Kennler.
Sein Blick macht aus der Frau ein Bild.
Die andren Blicke werfen andre Männer.

Die Kümmerer sind nicht ganz neu.
Auch von von Goethe wird uns das bekräftigt.
Sein Clärchen war dem Egmont treu,
doch der war meist mit Heldentum beschäftigt.

So kam Herr Brackenburg ins Haus,
vertrieb die Zeit und half beim Wäschelegen.
Am Abend warf sie ihn hinaus.
Wer Goethes Werke kennt, der weiß weswegen.
 
Die Kümmerer sind sehr begehrt,
weil sie bescheiden sind und nichts begehren.
Sie wollen keinen Gegenwert.
Sie wollen nichts als da sein und verehren.

Sie heben euch auf einen Sockel,
der euch zum Denkmal macht und förmlich weiht.
Dann blicken sie durch ihr Monokel
und wundern sich, daß ihr unnahbar seid.

Dann knien sie hin und beten an.
Ihr gähnt und haltet euch mit Mühe munter.
Zum Glück kommt dann und wann ein Mann
und holt euch von dem Sockel runter!

Er weiß nicht, ob er sie liebt

Soll man sein Herz bestürmen «Herz, sprich lauter ! »
da es auf einmal leise mit uns spricht?
Einst sprach es laut zu uns. Das klang vertrauter.
Nun flüstert’s nur und man versteht es nicht.
 
Was will das Herz? Man denkt wenn es das wüßte,
dann wär es laut, damit man es versteht.
Dann riefe es, bis man ihm folgen müßte!
Was will das Herz, daß es so leise geht?

Das Allerschönste, was sich Kinder wünschen,
das wagt sich kaum aus ihrem Mund hervor.
Das Allerschönste, was sich Kinder wünschen,
das flüstern sie der Mutter bloß ins Ohr.

Ist so das Herz, daß es sich schämt zu rufen?
Will es das Schönste haben? Ruft es Nein?
Man soll den Mächten, die das Herz erschufen,
nicht dankbar sein.




Ganz besonders feine Damen

Sie tragen die Büsten und Nasen
im gleichen Schritt und Tritt

und gehen so zart durch die Straßen,
als wären sie aus Biskuit.
Mit ihnen ist nicht zu spaßen.
Es ist, als trügen sie Vasen
und wüßten nur nicht, womit.
 
Sie scheinen sich stündlich zu baden
und sind nicht dünn und nicht dick.
Sie haben Beton in den Waden
und Halbgefrorenes im Blick.
Man hält sie für Feen auf Reisen,
doch kann man es nicht beweisen.
Der Gatte hat eine Fabrik.
 
Sie laufen auf heimlichen Schienen.
Man weicht ihnen besser aus.
Sie stecken die steifsten Mienen
wie Fahnenstangen heraus.
Man kann es ganz einfach nicht fassen,
daß sie sich beißen lassen,
in und außer dem Haus.

Man könnte sich denken, sie stiegen
mit Hüten und Mänteln ins Bett.
Und stünden im Schlaf, statt zu liegen.
Und schämten sich auf dem Klosett.
Man könnte sich denken, sie ließen
die Männer alle erschießen
und kniffen sie noch ins Skelett.
 
So schweben sie zwischen den Leuten
wie Königinnen nach Maß.
Doch hat das nichts zu bedeuten.
Sie sind ja gar nicht aus Glas!
Man kann sie, wie andere Frauen,
verführen, verstehn und verhauen.
Denn fein sind sie nur zum Spaß.



Sogenannte Klassefrauen

Sind sie nicht pfuiteuflisch anzuschauen?

Plötzlich färben sich die Klassefrauen,
weil es Mode ist, die Nägel rot !
Wenn es Mode wird, sie abzukauen
oder mit dem Hammer blauzuhauen,
tun sie's auch. und freuen sich halbtot.

Wenn es Mode wird, die Brust zu färben,
oder falls man die nicht hat, den Bauch . . .
Wenn es Mode wird, als Kind zu sterben
oder sich die Hände gelbzugerben,
bis sie Handschuhn ähneln, tun sie's auch.

   Wenn es Mode wird, sich schwarzzuschmieren . . .
Wenn verrückte Gänse in Paris
sich die Haut wie Chinakrepp plissieren . . .
Wenn es Mode wird, auf allen Vieren
durch die Stadt zu kriechen, machen sie's.

Wenn es gälte, Volapük zu lernen
und die Nasenlöcher zuzunähn
und die Schädeldecke zu entfernen
und das Bein zu heben an Laternen,
morgen könnten wir's bei ihnen sehn.
 
Denn sie fliegen wie mit Engelsflügeln
immer auf den ersten besten Mist.
Selbst das Schienbein würden sie sich bügeln !
Und sie sind auf keine Art zu zügeln,
wenn sie hören, daß was Mode ist.
 
Wenn's doch Mode würde, zu verblöden !
Denn in dieser Hinsicht sind sie groß.
Wenn's doch Mode würde, diesen Kröten
jede Öffnung einzeln zuzulöten !
Denn dann wären wir sie endlich los.



Höhere Töchter im Gespräch

Die Eine sitzt. Die Andre liegt.
Sie reden viel. Die Zeit verfliegt.
Das scheint sie nicht zu stören.
Die Eine liegt. Die Andre sitzt.
Sie reden viel. Das Sofa schwitzt
und muß viel Dummes hören.

Sie sind sehr wirkungsvoll gebaut
und haben ausgesuchte Haut.
Was mag der Meter kosten?
Sie sind an allen Ecken rund.
Sie sind bemalt, damit der Mund
und die Figur nicht rosten.

Ihr Duft erinnert an Gebäck.
Das Duften ist ihr Lebenszweck,
vom Scheitel bis zur Zehe.
Bis beide je ein Mann mit Geld
in seine gute Stube stellt.
Das nennt man dann Die Ehe.
 
Sie knabbern Pralinees und Zeit;
von ihren Männern, Hut und Kleid
und keine Kinder kriegend.
So leben sie im Grunde nur
als 44er Figur,
teils sitzend und teils liegend.

Ihr Kopf ist hübsch und ziemlich hohl.
Sie fühlen sich trotzdem sehr wohl.
Was läßt sich daraus schließen?
Man schaut sie sich zwar gerne an,
doch ganz gefielen sie erst dann,
wenn sie das Reden ließen.


Art van Rheyn

eine Handbreit
neben der Gewohnheit
wächst das Glück
aber wir haben gelernt
in Metern zu messen

mancher zeigt
nur darum so viel Gefühl
um zu verbergen
wie wenig Verstand
er hat

zu viele Fragen
beginnen inzwischen
mit wieviel
zu wenige mit
warum

das einzig aufregende
an manchen Menschen
ist oft das was sie
sich gerade dabei sind
sich abzugewöhnen

zu großes Glück
ist wie ein zu großer Hut
er rutscht leicht
über die Augen

manche Menschen
dürfen mir nichts verbieten
einige dürfen mir
nicht einmal etwas erlauben

wir besitzen inzwischen
mehr Dinge,
als wir Zeit haben, Gebrauchsanweisungen
zu lesen

es gibt zwei Arten
von Freunden
die einen sind käuflich
die anderen sind
unbezahlbar


Kurzlebigkeiten    ( von Yeats )

 

»Dein Blick, der einst nie meiner müde war,

Senkt sich vor Kummer unter hängenden Lidern,

Weil unsere Liebe schwindet.«

Darauf sie:

»Auch wenn die Liebe schwindet, laß uns doch

Am stillen Rand des Sees noch einmal stehen,

Zu zweit in jener Stunde voller Sanftmut,

Wenn Leidenschaft, das Kindlein, schläft …

Wie weit die Sterne weg sind, wie lang her

Dein erster Kuß und ach! wie alt mein Herz.«

 

Ernst schritten sie durchs welke Laub dahin,

Und er, der ihre Hand hielt, sagte langsam:

»Die Lust hat unser Herz schon oft geschwächt.«

 

Rings um sie war der Wald, das gelbe Laub

Glomm meteorgleich auf, und einmal hinkte

Ein Stück voraus ein alter lahmer Hase;

Der Herbst war über ihm. Jetzt blieben sie

Am stillen Rand des Sees noch einmal stehen:

Im Umdrehen sah er, daß sie totes Laub,

Wie ihre Augen feucht, auf Brust und Haar

Sich heimlich legte.

»Ach, nicht weinen«, sprach er,

»Nur weil wir’s müd sind. Neue Lieben warten –

Haß oder lieb die klaglos schönen Stunden.

Die Ewigkeit liegt vor uns. Unsere Seelen

Sind Liebe und ein dauerndes Lebwohl.«



Dies sind die Worte des Dalai Lama zum Beginn des neuen Jahrtausends am
01.01.2001.

Nur ein paar Sekunden sind nötig, um sie zu lesen und über
sie nachzudenken.

Behalte diese Nachricht nicht. 

Beachte, dass große Liebe und großer Erfolg immer mit großem
Risiko verbunden sind.
 

Habe stets Respekt vor dir selbst, Respekt vor anderen und
übernimm Verantwortung für deine Taten.
 

Bedenke: Nicht zu bekommen was man will, ist manchmal ein
grosser Glücksfall.
 

Lerne die Regeln, damit du sie richtig brechen kannst. 

Lasse niemals einen kleinen Disput  eine große Freundschaft zerstören.

 Wenn du feststellst, dass du einen Fehler gemacht hast,
ergreife sofort Maßnahmen, um ihn wieder gut zu machen.

 Verbringe jeden Tag einige Zeit allein. 

Öffne der Veränderung deine Arme,
aber verliere dabei deine Werte nicht aus den Augen.

 Bedenke, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.

 Lebe ein gutes, ehrbares Leben. Wenn du älter bist und
zurückdenkst, wirst du es noch einmal genießen können.

 Eine liebevolle Atmosphäre in deinem Heim ist das Fundament für ein Leben.

 In Auseinandersetzungen mit deinen Lieben sprich nur über die aktuelle Situation.

Lasse die Vergangenheit ruhen.

 Teile dein Wissen mit anderen. Dies ist eine gute Möglichkeit,
Unsterblichkeit zu erlangen.

 Gehe sorgsam mit der Erde um.

 Begib dich einmal im Jahr an einen Ort, an dem du noch nie gewesen bist.

 Bedenke, dass die beste Beziehung die ist,
in der jeder Partner den anderen mehr liebt als braucht.

 Messe deinen Erfolg daran, was du für ihn aufgeben musstest.

 Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen.

Behalte diese Nachricht nicht.


Fühle dich nicht schuldig, wenn du nicht weißt, was du mit deinem Leben anstellen sollst. Die interessantesten Menschen, die ich kenne, wußten dies mit 22 Jahren auch nicht. Einige der interessantesten 40-jährigen, die ich kenne, wissen es immer noch nicht (Mary Smith).

Tips:
"Der dritte Polizist" heißt das Buch und ist von Flann O'Brian.
Khalil Gibran    http://www.zitate-welt.de/zitate/autor.php?autor=Khalil+Gibran&id=419

Thema: Weihnachten:

When the snow falls wunderbar
And the children happy are,
When the Glatteis on the street
And we all a Glühwein need,
Then you know, es IST soweit:
She is here, the Weihnachtszeit.
 
Every Parkhaus IST besetzt,
Weil die people fahren jetzt,
All to Kaufhof, Mediamarkt,
Kriegen nearly Herzinfarkt,
Shopping hirnverbrannte things
And the Christmasglocke rings.
 
Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks,
Daddy in the Nebenraum
Schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum.
He is hanging auf the balls,
Then he from the Leiter falls...
 
Finally the Kinderlein,
To the Zimmer kommen rein
And es sings the family
schauerlich: "Oh, Chistmastree!"
And the jeder in the house
Is packing die Geschenke aus.
 
Mama finds unter the Tanne
Eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
Everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
All around is Harmonie,
Bis mother in the kitchen runs,
Im Ofen burns the Weihnachtsgans.
 
Merry Christmas, merry Christmas,
hear the music, see the lights,
frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...



Advent Von Loriot

Es blaut die Nacht. Die Sternlein blinken.
Schneeflöcklein leise niedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.

Und dort, vom Fenster her durchbricht
den dunklen Tann' ein warmes Licht.
Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.

In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei der Heimespflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.

So kam sie mit sich überein:
Am Nicklausabend muß es sein.
Und als das Rehlein ging zur Ruh',
das Häslein tat die Augen zu,

Erlegte sie - direkt von vor'n
- den Gatten über Kimm' und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase.

Und ruhet weiter süß im Dunkeln,
Derweil die Sternlein traulich funkeln.
Und in der guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.

Nun muß die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie bis auf die Knochen
nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.

Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
- was der Gemahl bisher vermied -
Behält ein Teil Filet zurück,
als festtägliches Bratenstück.

Und packt zum Schluß - es geht auf vier -
die Reste in Geschenkpapier.
Da dröhnt's von fern wie Silberschellen.
Im Dorfe hört man Hunde bellen.

Wer ist's, der in so tiefer Nacht
im Schnee noch seine Runde macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldenem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten!

»Heh, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?«
Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau steht schon bereit:

»Die sechs Pakete, heil'ger Mann,
's ist alles, was ich geben kann!«
Die Silberschellen klingen leise.
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.

Im Försterhaus die Kerze brennt.
Ein Sternlein blinkt: Es ist Advent.

http://www.youtube.com/watch?v=Wtyej4387eg
Friedrich Holländer    Stroganoff

ein Großfürst einst am Zarenhof, -
wo sonst -
war ein eifersüchtger Gatte,
der in Omsk
gleich bei Imsk
um die Ecke rum von Umsk
ein Großes Gut -
was für?n Gut? -
so ein Gut -
na, schon Gut -
kurz und Gut, ein Gut von tausend Seelen hatte. -
Wieso Seelen? -
Lassen Sie mich erzählen,
das ist russisch, echt russisch.
Jeder Russe, der hat Seelen.
Was weiß ich.
Hei, hei.

Und auf dem Gut,
seinem Gut, da in Omsk
gleich bei Imsk
um die Ecke rum von Umsk
lebte auch seine schöne Frau.
Wo sonst?
Und daß sie schön war wußte er
und außerdem noch Piotzkoroff
und Krotzkuloff
und Rotzkuloff
und Schutzkinoff
und Schrutzkinoff
und ganz besonders Schmutschkinoff.
Ziemlich viele wußten dieses ziemlich gut
von dem Gut. -
Ist das gut? -
Gar nicht gut,
aber echt russisch.
Hei, hei.

(Ballett)

Stroganoff
hat viel zu tun am Zarenhof. -
Wo sonst. -
Und zuhaus bleibt seine Schuschka,
bleibt in Omsk
gleich bei Imsk
nicht nur vierzehn Werst von Umsk.
Nicht viel los da in Omsk,
nicht in Imsk
und nicht in Umsk.
Ganzen Tag liegt sie im Bett,
das arme Mütterchen. -
Wieso Mütterchen? -
Fragen Sie Tolstoi.
Das ist russisch, echt russisch.
Jeder Russe ist ein Mütterchen.
Was weiß ich.
Hei, hei.

Doch auf dem Gut,
dem Nachbargut
nicht in Omsk,
und nicht in Umsk,
bischen weiter weg in Imsk
lebt besagter Schmutschkinoff
ein Schwein.
Und eines Tages spannte er
vor seinen Schlitten
die schwarze Stute Schdrasnucha,
die braune Stute Schrasnucha
und Lasnucha
und Jasnucha
und vorneweg noch Krasnucha
und er knallte mit der Peitsche
und fuhr stracks zu schönen Schuschka
auf das Gut. -
Ist das gut? -
Gar nicht gut,
aber echt russisch.
Hei, hei.

(Ballett)

Ach, leider genügt nicht,
daß über dem Skandalski
ich mit Diskretionski
den Vorhang lasse fallski,
denn unvermutet
stand in der Tür
Stroganoff
und aus dem Bett
sprang der Liebhaber
in hohem Boganoff.
Oi, oioi, oi, oi.

?Antworte,
Hund verfluchter,
bis ich bis drei zähle.
Nahmst du nur ihren Körper
oder nahmst du auch ihre Seele??
Und hätte er gesagt
?Nur den Körper, Väterchen Stroganoff.?,
wär nicht passiert, was jetzt passiert ist
Väterchen Schmutschkinoff.
Oi, oi oi, oi, oi.

Tags darauf sitzt Stroganoff
im Kaffeehaus. -
Wo sonst. -
Und es fragen ihn die Freunde,
?Was war los bei dir in Omsk?
Man hat dich schreien gehört bis Imsk.
Einer sagt sogar bis Umsk.
Und man spricht,
daß deine Schuschka
hat gemacht mit deinem Freund ein bischen Schmuschka.?
?Bischen hätt? ich noch verziehen.
Das ist russisch, echt russisch.
Aber die Vertraulichkeit
geht zu weit.
Tut mir leid.

Heda, Wirt, bring mir ein Filet,
aber roh,
Größe: so.
Unhttp://www.youtube.com/watch?v=Wtyej4387eg
Friedrich Holländer    Stroganoff

ein Großfürst einst am Zarenhof, -
wo sonst -
war ein eifersüchtger Gatte,
der in Omsk
gleich bei Imsk
um die Ecke rum von Umsk
ein Großes Gut -
was für?n Gut? -
so ein Gut -
na, schon Gut -
kurz und Gut, ein Gut von tausend Seelen hatte. -
Wieso Seelen? -
Lassen Sie mich erzählen,
das ist russisch, echt russisch.
Jeder Russe, der hat Seelen.
Was weiß ich.
Hei, hei.

Und auf dem Gut,
seinem Gut, da in Omsk
gleich bei Imsk
um die Ecke rum von Umsk
lebte auch seine schöne Frau.
Wo sonst?
Und daß sie schön war wußte er
und außerdem noch Piotzkoroff
und Krotzkuloff
und Rotzkuloff
und Schutzkinoff
und Schrutzkinoff
und ganz besonders Schmutschkinoff.
Ziemlich viele wußten dieses ziemlich gut
von dem Gut. -
Ist das gut? -
Gar nicht gut,
aber echt russisch.
Hei, hei.

(Ballett)

Stroganoff
hat viel zu tun am Zarenhof. -
Wo sonst. -
Und zuhaus bleibt seine Schuschka,
bleibt in Omsk
gleich bei Imsk
nicht nur vierzehn Werst von Umsk.
Nicht viel los da in Omsk,
nicht in Imsk
und nicht in Umsk.
Ganzen Tag liegt sie im Bett,
das arme Mütterchen. -
Wieso Mütterchen? -
Fragen Sie Tolstoi.
Das ist russisch, echt russisch.
Jeder Russe ist ein Mütterchen.
Was weiß ich.
Hei, hei.

Doch auf dem Gut,
dem Nachbargut
nicht in Omsk,
und nicht in Umsk,
bischen weiter weg in Imsk
lebt besagter Schmutschkinoff
ein Schwein.
Und eines Tages spannte er
vor seinen Schlitten
die schwarze Stute Schdrasnucha,
die braune Stute Schrasnucha
und Lasnucha
und Jasnucha
und vorneweg noch Krasnucha
und er knallte mit der Peitsche
und fuhr stracks zu schönen Schuschka
auf das Gut. -
Ist das gut? -
Gar nicht gut,
aber echt russisch.
Hei, hei.

(Ballett)

Ach, leider genügt nicht,
daß über dem Skandalski
ich mit Diskretionski
den Vorhang lasse fallski,
denn unvermutet
stand in der Tür
Stroganoff
und aus dem Bett
sprang der Liebhaber
in hohem Boganoff.
Oi, oioi, oi, oi.

?Antworte,
Hund verfluchter,
bis ich bis drei zähle.
Nahmst du nur ihren Körper
oder nahmst du auch ihre Seele??
Und hätte er gesagt
?Nur den Körper, Väterchen Stroganoff.?,
wär nicht passiert, was jetzt passiert ist
Väterchen Schmutschkinoff.
Oi, oi oi, oi, oi.

Tags darauf sitzt Stroganoff
im Kaffeehaus. -
Wo sonst. -
Und es fragen ihn die Freunde,
?Was war los bei dir in Omsk?
Man hat dich schreien gehört bis Imsk.
Einer sagt sogar bis Umsk.
Und man spricht,
daß deine Schuschka
hat gemacht mit deinem Freund ein bischen Schmuschka.?
?Bischen hätt? ich noch verziehen.
Das ist russisch, echt russisch.
Aber die Vertraulichkeit
geht zu weit.
Tut mir leid.

Heda, Wirt, bring mir ein Filet,
aber roh,
Größe: so.
Und dazu ein großes Messer.
Kann ich zeig?n mein?n Freunden besser
mit Messer,
was ich gemacht mit Schmutschkinoff.?

Und mit dem Messer, hei, juche,
sticht Stroganoff in das Filet.
Und kreuz und quer
und hin und her,
sieht gar nicht wie Filet aus mehr.
Ohne Lücke
haut er es in tausend Stücke
voller Wut.
Ist das gut? -
Das ist gut
und so echt russisch.
Hei, hei.

Kein Ballett jetzt,
kein Ballett jetzt.
Stört das Szenium kollosal.
Nein, ich will hier kein Ballett jetzt,
Himmel, Sakrament nochmal.

Stroganoff
winkt gnädig jetzt den Küchenchef
zu sich.
?Hier, mein Freund, mit Dank zurück
das geborgte Lendenstück,
das im Zweikampf wie ein Held
den Ehebrecher dargestellt.
Aber jetzt trag?s in die Küche.
Du kannst gut sehn,
Väterchen. Ich kann kein Blut sehn.?

Koch in Tränen schreit, oh je,
wer wird essen das Haschee?
Ist zerhackter Schmutschkinoff,
aber kein Filet.
Ganz zerstückelt liegts im Topf.
Küchenbub mit rotem Kopf
fragt, was soll damit geschehn?
Was soll ich hinein tun noch,
Väterchen Koch? -

Von mir aus, was du willst, tu rein.
Frißt doch kein Schwein.
Ob saure Sahne, Zwiebelring,
ob Paprika, ob Pfefferling.
Doch als man?s auf das Feuer tut,
jeder fragt, was riecht so gut?
Alle Gäste kosten,
reiben sich den Bauch, ha ha ha.
Will ich auch, ha ha ha.
Tu mir eins schmoren.

So wurde Glanzstück von Suppè,
wurde größtes Frikasse,
wurde Stroganofffilet
geboren.
(Ballett)
d dazu ein großes Messer.
Kann ich zeig?n mein?n Freunden besser
mit Messer,
was ich gemacht mit Schmutschkinoff.?

Und mit dem Messer, hei, juche,
sticht Stroganoff in das Filet.
Und kreuz und quer
und hin und her,
sieht gar nicht wie Filet aus mehr.
Ohne Lücke
haut er es in tausend Stücke
voller Wut.
Ist das gut? -
Das ist gut
und so echt russisch.
Hei, hei.

Kein Ballett jetzt,
kein Ballett jetzt.
Stört das Szenium kollosal.
Nein, ich will hier kein Ballett jetzt,
Himmel, Sakrament nochmal.

Stroganoff
winkt gnädig jetzt den Küchenchef
zu sich.
?Hier, mein Freund, mit Dank zurück
das geborgte Lendenstück,
das im Zweikampf wie ein Held
den Ehebrecher dargestellt.
Aber jetzt trag?s in die Küche.
Du kannst gut sehn,
Väterchen. Ich kann kein Blut sehn.?

Koch in Tränen schreit, oh je,
wer wird essen das Haschee?
Ist zerhackter Schmutschkinoff,
aber kein Filet.
Ganz zerstückelt liegts im Topf.
Küchenbub mit rotem Kopf
fragt, was soll damit geschehn?
Was soll ich hinein tun noch,
Väterchen Koch? -

Von mir aus, was du willst, tu rein.
Frißt doch kein Schwein.
Ob saure Sahne, Zwiebelring,
ob Paprika, ob Pfefferling.
Doch als man?s auf das Feuer tut,
jeder fragt, was riecht so gut?
Alle Gäste kosten,
reiben sich den Bauch, ha ha ha.
Will ich auch, ha ha ha.
Tu mir eins schmoren.

So wurde Glanzstück von Suppè,
wurde größtes Frikasse,
wurde Stroganofffilet
geboren.
(Ballett)



ein Großfürst einst am Zarenhof, -
wo sonst -
war ein eifersüchtger Gatte,
der in Omsk
gleich bei Imsk
um die Ecke rum von Umsk
ein Großes Gut -
was für?n Gut? -
so ein Gut -
na, schon Gut -
kurz und Gut, ein Gut von tausend Seelen hatte. -
Wieso Seelen? -
Lassen Sie mich erzählen,
das ist russisch, echt russisch.
Jeder Russe, der hat Seelen.
Was weiß ich.
Hei, hei.

Und auf dem Gut,
seinem Gut, da in Omsk
gleich bei Imsk
um die Ecke rum von Umsk
lebte auch seine schöne Frau.
Wo sonst?
Und daß sie schön war wußte er
und außerdem noch Piotzkoroff
und Krotzkuloff
und Rotzkuloff
und Schutzkinoff
und Schrutzkinoff
und ganz besonders Schmutschkinoff.
Ziemlich viele wußten dieses ziemlich gut
von dem Gut. -
Ist das gut? -
Gar nicht gut,
aber echt russisch.
Hei, hei.

(Ballett)

Stroganoff
hat viel zu tun am Zarenhof. -
Wo sonst. -
Und zuhaus bleibt seine Schuschka,
bleibt in Omsk
gleich bei Imsk
nicht nur vierzehn Werst von Umsk.
Nicht viel los da in Omsk,
nicht in Imsk
und nicht in Umsk.
Ganzen Tag liegt sie im Bett,
das arme Mütterchen. -
Wieso Mütterchen? -
Fragen Sie Tolstoi.
Das ist russisch, echt russisch.
Jeder Russe ist ein Mütterchen.
Was weiß ich.
Hei, hei.

Doch auf dem Gut,
dem Nachbargut
nicht in Omsk,
und nicht in Umsk,
bischen weiter weg in Imsk
lebt besagter Schmutschkinoff
ein Schwein.
Und eines Tages spannte er
vor seinen Schlitten
die schwarze Stute Schdrasnucha,
die braune Stute Schrasnucha
und Lasnucha
und Jasnucha
und vorneweg noch Krasnucha
und er knallte mit der Peitsche
und fuhr stracks zu schönen Schuschka
auf das Gut. -
Ist das gut? -
Gar nicht gut,
aber echt russisch.
Hei, hei.

(Ballett)

Ach, leider genügt nicht,
daß über dem Skandalski
ich mit Diskretionski
den Vorhang lasse fallski,
denn unvermutet
stand in der Tür
Stroganoff
und aus dem Bett
sprang der Liebhaber
in hohem Boganoff.
Oi, oioi, oi, oi.

?Antworte,
Hund verfluchter,
bis ich bis drei zähle.
Nahmst du nur ihren Körper
oder nahmst du auch ihre Seele??
Und hätte er gesagt
?Nur den Körper, Väterchen Stroganoff.?,
wär nicht passiert, was jetzt passiert ist
Väterchen Schmutschkinoff.
Oi, oi oi, oi, oi.

Tags darauf sitzt Stroganoff
im Kaffeehaus. -
Wo sonst. -
Und es fragen ihn die Freunde,
?Was war los bei dir in Omsk?
Man hat dich schreien gehört bis Imsk.
Einer sagt sogar bis Umsk.
Und man spricht,
daß deine Schuschka
hat gemacht mit deinem Freund ein bischen Schmuschka.?
?Bischen hätt? ich noch verziehen.
Das ist russisch, echt russisch.
Aber die Vertraulichkeit
geht zu weit.
Tut mir leid.

Heda, Wirt, bring mir ein Filet,
aber roh,
Größe: so.
Und dazu ein großes Messer.
Kann ich zeig?n mein?n Freunden besser
mit Messer,
was ich gemacht mit Schmutschkinoff.?
Und mit dem Messer, hei, juche,
sticht Stroganoff in das Filet.
Und kreuz und quer
und hin und her,
sieht gar nicht wie Filet aus mehr.
Ohne Lücke
haut er es in tausend Stücke
voller Wut.
Ist das gut? -
Das ist gut
und so echt russisch.
Hei, hei.

Kein Ballett jetzt,
kein Ballett jetzt.
Stört das Szenium kollosal.
Nein, ich will hier kein Ballett jetzt,
Himmel, Sakrament nochmal.

Stroganoff
winkt gnädig jetzt den Küchenchef
zu sich.
?Hier, mein Freund, mit Dank zurück
das geborgte Lendenstück,
das im Zweikampf wie ein Held
den Ehebrecher dargestellt.
Aber jetzt trag?s in die Küche.
Du kannst gut sehn,
Väterchen. Ich kann kein Blut sehn.?
Koch in Tränen schreit, oh je,
wer wird essen das Haschee?
Ist zerhackter Schmutschkinoff,
aber kein Filet.
Ganz zerstückelt liegts im Topf.
Küchenbub mit rotem Kopf
fragt, was soll damit geschehn?
Was soll ich hinein tun noch,
Väterchen Koch? -
Von mir aus, was du willst, tu rein.
Frißt doch kein Schwein.
Ob saure Sahne, Zwiebelring,
ob Paprika, ob Pfefferling.
Doch als man?s auf das Feuer tut,
jeder fragt, was riecht so gut?
Alle Gäste kosten,
reiben sich den Bauch, ha ha ha.
Will ich auch, ha ha ha.
Tu mir eins schmoren.
So wurde Glanzstück von Suppè,
wurde größtes Frikasse,
wurde Stroganofffilet
geboren.

Begenung an Ina 23.12.2001

........Ach Ina

Viel mächtiger, als der Zorn über das, was Du mir da antust,

un ddie Situation, als dieses alea jacta est,

ist die ‚Trauer‘ in mir,

das wir uns begegneten, und unsere Blicke und nicht treffen können oder dürfen....?

das war so schwer für mich....

Mir ist es egal, wer recht hat,

Mir ist es egal,, wer die besseren Argumente hat,

Ich weiss jetzt nur, dass hier was geschieht, was man nicht der Feigheit überlassen darf.

Ich weiss nicht, es gibt noch viel mehr als ich wusste, und wenigstens das weiss ich jetzt.

Ich weis nicht, ob es ein ersten oder letzten Schritt gibt oder irgendwas.

Es hat immer zwei Personen

Und es ist nicht trivial, sonder echt und wirklich.

So ist es nicht schön

Nicht gut, nicht in Ordnung nicht friedvoll, nicht liebevoll.

Nicht für Dich und nicht für mich.

Es kann nicht sein, das DIES das ist, was Du willst.

Und deshalb gbt es auch eine Verzeihlichkeit.

Ich weiss nicht ob es vernünftig ist.

Meine Tränen sagen aber, Ja

Hat dieses zwei Personen ?

Braucht dies Zeit ?

Dann lasss es mich wissen ?

Was es nicht braucht ist dieses Schweigen.

Mein Zorn reicht nicht aus, um der Gleichgültigkeit Vorherschaft zu geben.

Mein Zorn ist nichts gegen meine Trauer.

Ich suchte Schutz in ihm. Mir ist es jetzt egal,

Soviel Schönes was wir da haben, unsere Intelligenz, unsere Musik. Soviel schönes...

Und der Spass den wir hatten , grad geboren aus dem, was an unseren Unterschieden da ist.

Und was steht dagegen, Verbindlichkeit.

Ich soll mich zu einen "Kumpel reduzieren"

Wie soll denn das Mögllich sein,

und wozu ? Was wegnhemen, was da ist.

Und Deine Panik ?

Kann es sein, das genau diese Echtheit es ist, die Dir Angst macht.

Dass Du gemerkt hast, dast Du mich magst, mehr als etwas in Dir zulassen will, hmm?

Deshalb dieser Hackstock?

??

Spekulation?

Was ist den die Wahrheit.

Die Wahrheit neben Deiner Angst und Distanz?

Ina, ich bin und werde nicht Dein Feind sein, niemals.

Mein Zorn ist eine Lüge, die ich gebnraucht habe, das unverständliche zu verdauen.

Und dann sehe ich Dich... und es brennt in mir.

Alles verloren, --in der Zeit..........?

Den Schlüssel hast Du immer noch in der Hand.

Ich hab in auch,

und viel Klarheit und viel Gefühl, und viel von dem, was nicht so leicht benennbar ist.

...´, so ein Stream aus dem Herzen, und so ne nasse Tastatur....

Kann jetzt nicht mehr......

Ciao.

Schöne Weihnacht.....

Christof






06.11.2017
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Ich hätte auch eine Vorwurf.
Prüderie.  Schlimmer als die katholische Kirche.  
Das war schon in den 70er/80ern eine Pseudo Feminismus Debatte innerhalb der Linken: --> Bis zu, für mich strafbaren, Mobbing eines WG-Genossen der es gewagt hatte einen Softporno auf dem" WG-Eigenen Videorekorder" ( welch ein FREVEL )  anzusehen,
Er musste die Stadt verlassen wegen so einem Schmarrn.
 Zum kotzen. !!! und heuchlerisch.
Abgesehen davon:
"Wieso Frauenfeindlich. Sind doch lauter Superhasen"