Home Hoschspannung aus dem Netz gewinnen 2008
Nachbearbeitet
4.2017
Zu Beachten !!!
Da dieses Gerät eine Hochspannung weit > ~20KV ..30KV erfordert, ist der Nachbau/Selbstbau nur für Leute geeignet, die über QUALIFIZIERTE  (das ist diesmal keine Floskel)  Kenntnisse verfügen.  !!!
Wie die Hochspannung erzeugt wird, ist  in einem anderen Teil beschrieben. Hochspannungserzeugung aus dem Netz.
 
Projekt: Selbstbau eines Elektrostatischen Luftfilters.

Prinzip:


Am besten  besorgt man sich 110mm Abflussrohre und T-Stücke im Baumarkt für den Aufbau:
2 TStück und ein 120 langes Rohr, 3 Deckel..
Die Gesamthöhe ist etwa 1.50m.
Zur Auskleidung könne z.B.  Offsetdruckplatten aus Aluminium ( hat jede Druckerei ) verwendetet werden.
Ein PC-Lüfter ist ideal für die Zuluft-Ansaugung. Montiert auf dem Deckel.
Ich würde aber die Luftströmung heute umkehren, also von oben nach unten.
Der Pendel-Draht mit Gewicht und Abstandshalter unten(z.B. Lüftergitter aus Kunststoff, oder ein Küchensieb.(Pantasie ist gefragt)
Als Draht habe ich eine alte Gitarren-E-Saite be n
utzt. ( Jede dünner desto besser !! ). Darauf ist unbedingt zu achten.
Die Positve (+) Ummantelung ist unbedingt mit  Erde zu verbinden,. Prüfen ! Superwichtig.!

Wirkungsprinzip:

MERKE DRAHT = NEAGTIV 25..30 KV

Elektro-Staubfilter, auch: Elektrofilter (engl.: electrostatic precipitator) sind Filter-Anlagen zur Abscheidung von Partikeln aus Gasen, die auf dem elektrostatischen Prinzip beruhen.== Prinzip == Beim Elektrofilter werden durch eine raumbegrenzte Gasentladung (Corona-Entladung, Sprühentladung) freie Ladungsträger (im Wesentlichen Stickstoff-Ionen) in die Filtergasse eingebracht. Diese bleiben an den Ruß- oder Staubpartikeln haften und laden sie somit auf. Das elektrische Feld, das zur Ladungsträgererzeugung dient, treibt die geladenen Teilchen dann von der Sprühelektrode weg, an der die Ladungsträger entstehen. Die Partikel lagern sich schließlich an der Gegenelektrode (Abscheideelektrode) an und bleiben aufgrund ihrer Ladung dort haften. Sie können mechanisch (z.B. durch Klopfen) entfernt werden.
Anwendung:
Ihre hauptsächliche Anwendung finden Elektrofilter in der Reinigung von Rauchgasen, z.B. bei der Stromerzeugung aus Kohle, bei der Verhüttung oder der Zementherstellung. Dort werden Filterwirkungsgrade bis zu 99,9 Prozent erreicht, was bei einem Kohlekraftwerk die Umwelt um bis zu 10 t Staub am Tag befreit. Man hat auch über Elektrofilter in Autos nachgedacht, bislang ist dies dennoch nicht realisierbar. Ein Kraftwerksfilter ist u.U. einige zehn Meter hoch, die Plattenabstände liegen in dem Gebiet von einigen zehn Zentimetern, viele hundert Filtergassen sind parallel geschaltet. Elektrofilter sind in dem Gegensatz zu mechanischen Staubfiltern nahezu wartungsfrei.== Spezialfälle == Elektrofilter unterscheiden sich in Form und Grösse der Filtergasse (Rohre, Platten), der Form der Sprühelektroden (Helix, Draht, Dornelektrode), der Betriebsspannung (Gleichspannung, Wechselspannung, gepulste Gleichspannung, pulsüberlagerte Gleichspannung) und der Art der Reinigung (Klopfen, Spülen). In aggressiven Atmosphären werden Spezialstähle oder sogar Blei verbaut.== Herausforderungen == Die Filterung von insbesondere giftigen Feinststäuben in dem Gebiet unter 1 Mikrometer stellt eine besondere Herausforderung dar. Diese Stäube verbleiben in der Lunge und können nicht abgehustet werden. Sie stellen ein erhebliches Krebsrisiko dar.

Nach einigen Überlegungen und nach erfoglreichen aber völlig anders konzipierten Protypen ( Ladungs-Platten-Konzept) habe ich mich für eine preiswerte Lösung  entschieden.Die Verwendung von Kunstoff-Abflussrohren aus dem Baumarkt (110mm) hat die Konstruktion stark vereinfacht.

Das Prinzip:
Säule aus 110er Abflussrohr mit 2 T-Stückem und Drei Deckeln
Oben ist die Hochspannungseinspeisung zu erkennen.
Säule , etwa 120mm lang

Luftaustritts-Ausgang
Innen mit Alu ausgekleidet und geerdet.

Luftansaugung und Staubsammelbehälter.


Am T-Stück habe ich, direkt auf den Deckel ,einen 230V Lüfter aufgesetzt. Ein PC-Lüfter ist  via Steckernetzteil ebenfalls möglich. Wenn der Platz auf dem Deckel nicht ausreicht, der Lüfter zu gross wird, dient als Adapter evtl eine kleine Schachtel, die den Lüfter aufnimmt, und wo ebenfalls der Deckel mit einem grossen Loch angeschraubt wird.
Unten ist der Staub-Abscheidezone, oder gleich eine Staubbeutel.
Ansicht Luftaustritt.
Innen wurde das Rohr  mit Aluminium-folie, (besser z.B. eine stabile Offset-Druckplatte von der Druckerrei. ) ausgekleidet..
Diese Innenbeschichtung muss mit ERDE verbunden werden.
In der Mitte läuft der Draht, z.B. 10er E-Gitarrenseite  ( je dünner desto besser ).
WICHTIG::

1:) Das Potential am Draht ist NEGATIV nicht Positiv. HEISST Hochspannungsausgang ist NEGATIV..
    z.B. wie bei Luft Ionisatoren
2. Die Hochspannung muss  geerdet sein. .Anode ( Positiv ) an Masse.

Es gehen also nicht einfach so die beliebten Röhren TV Anoden Hochspannungen..
Wenn.. dan mus sman den Selbstbau qualifiziert planen.




Hier ist der "gut" isolierte Einspeisepunkt für die Hochspannung. Der Draht ist zentriert direkt daran befestigt.
Unten am Draht hängt eine möglichst kanntenfreies Gewicht und eine zentriervorichtung aus Kunststoff, z.B.ein Sieb aus der Küche, oder eine Gitter Kunststoff Lüfter Abdeckung, etc..

Absolut dichte, nur mit Kunststoffschrauben zugeschraubte Dose,, die die Hochspannungs-Kaskade enthält.
Ich habe  Testweise 2* 16 = 32 Stufen  zusammengeschaltet.
Das ergibt 230 * 1.41 * 32 Stufen  = 10,4 KiloVolt !!*
Das ist eigentlich zu wenig.
Ich empfehle eine HV Anlage aus dem Internet mit 25..30KV
MIT Vorwiderstand, am besten 2* 10 Mohm  Bereich am Ausgang der HV...
Hier ist absolute VORSICHT und gewissenhafter professioneller Aufbau Pflicht.!