von: Christof Erner
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Stand: 10.09.2008
neu 11.2016
neu 06.2017

Link: Lithiumbatterien Know How
Balancer Siehe : https://de.wikipedia.org/wiki/Balancer



Schutzmaßnahme für Batterien

Da Batterien oft gemischt benutzt werden, und zukünftig z.B. in Elektroautos ein große Rolle spielen, möchte ich auf einen wenig bekannten Grund verweisen, warum Batterien oft einen frühen und vermeidbaren Tod sterben.

Es ist so gut wie unmöglich immer nur gleichalte und gleichmäßig geladene Batterien zu verwenden.
Fast immer hat man ein "Batterien-Allerlei" in der z.B. in der Kamera. (nicht wahr?)
Aber auch Großbatterie-Arrays haben dieses Problem.   ( unterschiedlich groß/alt, verschiedeneTypen usw. )

Durch die Reihenschaltung bekommt man durch Zusammenaddieren der Batteriespannungen eine höhere Ladung ( Voltzahl ).


Aber was ist, wenn ein der Batterien früher leer wird, als die anderen? ( der Rest ).
Dann steht die Ladung der restlichen Batterien  GEGEN die potentiallose, leere Batterie.


Das ist genau so als würde
man die Batterie verkehrt herum ( verkehrt gepolt ) laden.
Und dass führt zum frühen BATTERIE TOD..

Eine einfache Schutzmassnahme gegen verpolte Ladeströme ist die
Parallelschaltung einer DIODE in SPERR-RICHTUNG.


Also jede einzelne Batterie bekommt einen Verpolungsschutz.
Das klingt aufwendiger als es ist.
Und es ist nicht teuer. Dioden sind billig.
Billiger als Batterien in jedem Fall.

In industriell gefertigten Geräten könnte so im Batteriefach zusätzlich eine(ige) billige Diode(n) eingebaut werden...
Und schon könnten die Batterien länger leben
Doch wir wissen, wie die Wirklichkeit aussieht.

Wer hindert einem daran, dies selbst nachzuholen.
Das gilt auch für Batterien in Elektroautos..usw. usw.

Kompletter BatterieTip JPG
Kompletter TIP - Eagle Schematic




Lithiumbatterie


Vorsicht.
Lithiumbatterien erforden eine besondere Behandlung.
Und das sind
Lade NIEMALS Lithiumbatterien "einfach so"...

Denn diese benötigen eine nach dem Datenblatt genaue Behandlung,

1. Phase eins: Lade mit Konstantstrom ( nach Datenblatt !!!).
2. Phase zwei: Nach erreichen der Ladeschlußspannung,
    --> lade mit Konstantspannug.
!!

Und dies kann nur eine spezielle Ladelektronik gewährleisten.

Dennoch gibt es einen Trick.
Besorge für einzelne Lithiumelemnte
A, Das Datenblatt, und
B, die genauen , nach zehntelvolt ( genauen ) Zehnerdioden und löte diese wie im Bild. über die Zellen.
Diese Z-Dioden verhindern  Überladung und Umpolung..

Li-ion : 3.6V Nennspannung, 4.1V Ladeschlussspannung
Li-polymer: 3.7V Nennspannung, 4.2V Ladeschlussspannung.

Zusätzlich kann parallel zur Zehnerdiode eine Shottkydiode geschaltet werden.
Diese hat eine geringere Diffusionspannung ( 0.2V..0.3V ) und schützt die Zelle vor Quasi-Verpolung durch "Leerwerden" .

Zehnerdioden könne bei besseren Händlern ( Farnel, RS, etc. ) in 1/10 Volt Schritten bestellt werden,
Zehnerdiode UNBEDINGT AUF DIE LADESCHULSSSPANNUNG eingestellt kaufen.
Am besten und Max. minimal unter der LAdeschlussspannung  ( Zellentyp abhängig )
JEDE ZELLENTYP BRAUCHT SIENE EIGENE PASSENDE ZUEHNERDIODE

NIEMAS DARÜBER